Immer wieder bekommt man vorgeworfen, man sei zu viel am Handy. Wenn man dann einmal nachschaut wie viel Zeit man vor dem Bildschirm verbringt – ist man schockiert.

Dabei wollen wir ja eigentlich gar nicht stundenlang ins Smartphone starren. Immerhin wissen wir was das mit uns und unseren Mitmenschen macht. Man ist abgelenkt, kommuniziert immer weniger face-to-face und wird von der schnellebigen Informationsflut gestresst.

Es sind daher nicht mehr nur Eltern, die sich über die exzessive Nutzung beschweren. Auch wir digital Natives versuchen unsere Bildschirmzeit zu verringern. Und wir haben beinahe ein schlechtes Gewissen, falls uns das nicht gelingt.

Immer seltener hört man mal jemanden behaupten, dass Smartphone sei praktisch & habe Vorteile. Ich habe darüber nachgedacht, wofür ich mein Handy verwende und was ich brauchen würde, hätte ich es nicht. Dabei ist folgende Liste herausgekommen:

Ich bräuchte: 

      • einen Radio
      • einen Taschenrechner
      • einen USB Stick
      • eine Kamera
      • ein Fotobuch
      • einen Kalender
      • ein Notizbuch
      • einen Duden
      • einen Langenscheidt
      • einen Atlas
      • viele Bücher
      • viele Zeitschriften
      • ein Faxgerät
      • oder vielleicht gleich einen ganzen Computer? 

Das sind alles Dinge, die in meinem Smartphone vereint sind. Anwendungen auf die ich ständig zurückgreife. Ohne Google Maps, Spotify, Google Drive, oder gar dem dauerhaften Zugang zum Internet wäre mein Alltag deutlich schwieriger. 

Wie ist das bei dir?
Musst du auch öfters kurz was nachrechnen, willst Urlaubsfotos herzeigen, oder nachschauen wo Kamtschatka liegt?